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Montag, 11. März 2013
Schulalltag im Reich der Mitte!
markusik, 09:51h
In der Vergangenheit wurde viel über das chinesische Schulsystem berichtet. Aus Interesse an der chinesischen Kultur habe ich diesbezüglich mal ein wenig intensiver recherchiert. Hier das Ergebnis!
Bereits chinesische Grundschüler schneiden im internationalen Vergleich vor allem in den Fächern Mathematik, Biologie und Physik überdurchschnittlich gut ab. Manche Studien berichten, dass die chinesischen Kinder in diesem Bereich einen Wissensstandard haben, der mit US-amerikanischen High-School-Schülern vergleichbar ist. Aber warum, was macht das chinesische Bildungssystem aus?
Die Pisa-Tests die in chinesischen Schulen in Peking und Shanghai durchgeführt wurden, bescheinigen den Schülern bisweilen Platz 1 in den oben genannten Fächern. Nichtsdestotrotz scheint der Reformbedarf groß. Denn die beiden Großstädte im Osten des Landes sind wahre „Eliteinseln“. Im ländlichen Osten des Landes wird das starke Bildungsgefälle erkennbar. Dennoch hat es das Bildungssystem in den vergangenen Jahrzehnten geschafft, eine vergleichbar gute flächendeckende Bildung zu installieren und damit u. a. auch die Quote der Analphabeten stark zu reduzieren.
Unerbittliches Leistungsstreben ist ein Schlagwort, auf das man bei der Recherche wiederholt stößt. Bereits Grundschüler sehen sich einem immensen Druck im Schulalltag ausgesetzt. Alles was zählt sind Disziplin und das Erbringen von Höchstleistungen. Täglich bis zu 14 Stunden müssen Kinder und Jugendliche in China lernen.
Auf individuelle Stärken und Schwächen kann nur am Rande eingegangen werden. Der klare Vorteil chinesischer Schüler ist dabei das Absolvieren von standardisierten Tests, auf die sie umfassend vorbereitet werden.
Fraglich bleibt, ob auch andere Fähigkeiten wie Kreativität und kritisches Denken ausreichend gefördert werden. Viele Studien belegen, dass in diesen Punkten chinesische Kinder das Schlusslicht der internationalen Rankings bilden. Selbst chinesischen Studenten fehlt es später häufig noch an individuellen Wertvorstellungen und selbstständigem Denken.
In den letzten Jahren mehren sich erstmals kritische Stimmen im Land. Wiederholt kam es zu Protesten gegen das Bildungssystem, für das nebenbei erwähnt, hohe Kosten für Lernmaterialien für die Familien anfallen. Es wird deutlich, wie wichtig Reformen an diesem Punkt werden, um auch langfristig und nachhaltig innovativ tätig zu werden. Das Internet ist an dieser Stelle ein wichtiges Medium für die Emanzipation einer neuen weltoffeneren Generation die seit Kurzem in China heranwächst.
Bereits chinesische Grundschüler schneiden im internationalen Vergleich vor allem in den Fächern Mathematik, Biologie und Physik überdurchschnittlich gut ab. Manche Studien berichten, dass die chinesischen Kinder in diesem Bereich einen Wissensstandard haben, der mit US-amerikanischen High-School-Schülern vergleichbar ist. Aber warum, was macht das chinesische Bildungssystem aus?
Die Pisa-Tests die in chinesischen Schulen in Peking und Shanghai durchgeführt wurden, bescheinigen den Schülern bisweilen Platz 1 in den oben genannten Fächern. Nichtsdestotrotz scheint der Reformbedarf groß. Denn die beiden Großstädte im Osten des Landes sind wahre „Eliteinseln“. Im ländlichen Osten des Landes wird das starke Bildungsgefälle erkennbar. Dennoch hat es das Bildungssystem in den vergangenen Jahrzehnten geschafft, eine vergleichbar gute flächendeckende Bildung zu installieren und damit u. a. auch die Quote der Analphabeten stark zu reduzieren.
Unerbittliches Leistungsstreben ist ein Schlagwort, auf das man bei der Recherche wiederholt stößt. Bereits Grundschüler sehen sich einem immensen Druck im Schulalltag ausgesetzt. Alles was zählt sind Disziplin und das Erbringen von Höchstleistungen. Täglich bis zu 14 Stunden müssen Kinder und Jugendliche in China lernen.
Auf individuelle Stärken und Schwächen kann nur am Rande eingegangen werden. Der klare Vorteil chinesischer Schüler ist dabei das Absolvieren von standardisierten Tests, auf die sie umfassend vorbereitet werden.
Fraglich bleibt, ob auch andere Fähigkeiten wie Kreativität und kritisches Denken ausreichend gefördert werden. Viele Studien belegen, dass in diesen Punkten chinesische Kinder das Schlusslicht der internationalen Rankings bilden. Selbst chinesischen Studenten fehlt es später häufig noch an individuellen Wertvorstellungen und selbstständigem Denken.
In den letzten Jahren mehren sich erstmals kritische Stimmen im Land. Wiederholt kam es zu Protesten gegen das Bildungssystem, für das nebenbei erwähnt, hohe Kosten für Lernmaterialien für die Familien anfallen. Es wird deutlich, wie wichtig Reformen an diesem Punkt werden, um auch langfristig und nachhaltig innovativ tätig zu werden. Das Internet ist an dieser Stelle ein wichtiges Medium für die Emanzipation einer neuen weltoffeneren Generation die seit Kurzem in China heranwächst.
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